Sehr geehrte Frau Bake,
zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich für die Vermittlung an
Frau ........bedanken.
In höchst angenehmer Atmosphäre fand dieses Gespräch am Donnerstag, dem 16. Oktober nun statt.
Ich war sehr überrascht, dass sich Frau ... mehr als eine Stunde
Zeit genommen hat (ca.75 Min.), mir alle meine bis dato auf den
Nägeln brennenden Fragen zu meiner vollsten Zufriedenheit zu
beantworten. Ausserdem bot sie mir an, sie auch zukünftig bei
weiteren Fragen kontaktieren zu dürfen.
Neben den wertvollen, praxisnahen Informationen, die ich nun für
meinen weiteren Weg in die Selbstständigkeit nutzen kann, möchte ich
sagen, dass mir auch die Zuversicht, die mir dieses Gespräch
vermittelt hat, unendlich viel bedeutet.
Denn zum Einen gibt es die vielen offenen Fragen, die man für so ein
Vorhaben hat, viele, die man so in keinem Kursus oder Buch
beantwortet bekommt, weil es in der Praxis eben nicht nach Schema F
läuft.
Vieles habe ich - endlich! - neu erfahren. Einige Vorgehens- und
Denkweisen, die ich bisher nur zögerlich in Betracht gezogen habe, da
ich mir nicht sicher war, ob sie professionell genug sind, wurden
aber nun doch als solche bestätigt. So habe ich das Gefühl bekommen,
mir noch mehr vertrauen zu können, so dass ich diese nun mutiger
einsetzen werde. Ein daraus resultierendes, entsprechend sichereres
Auftreten wird mir - hoffentlich - in der Zukunft auch weiterhelfen.
Zum Anderen stellt sich mir ein überwiegend skeptisches und negatives
Umfeld, aus dem ich mich nicht einfach ausklinken kann, als ein
weiteres großes Problem in den Weg. Durch das Kennenlernen von
positiven, fachkompetenten Menschen verliert auch dieser Aspekt immer
mehr an Einfluss.
Ohne Ihre Organisation solche Menschen zu erreichen, stellte für mich
bisher eine große Hürde dar, die mich häufig mutlos machte.
Auch die Möglichkeit, Sie für zukünftige Fragen neu kontaktieren zu
können stellt einen unschätzbaren Wert dar, da sich viele Aspekte
erst im Verlauf der Zeit ergeben. So hat man die Chance, bei
größtmöglicher Flexibilität, die man bei seinen Projekten haben muss,
einen ganz auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmten
Informationsschatz aufzubauen. Das ist in keinem Fortbildungskurs
möglich und somit einzigartig.
Ich hoffe sehr, dass sie lange auf diese Art und Weise weiterarbeiten
können.
Dieses Gespräch hat mir schon viel mehr gebracht, als ich zu hoffen
gewagt habe.
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Kirsten Tilgner

Was waren Ihre Beweggründe nach Unterstützung zu suchen? Als ich anfing, über meine Existenzgründung nachzudenken, habe ich mir auch überlegt, inwieweit ich Hilfe, Unterstützung, Seminare, etc. in Anspruch nehmen soll. Bisher hatte ich in erster Linie als Angestellte gearbeitet. Mir war auch klar, dass das Unternehmertum ein "neues Land" für mich ist. Und da lag es nahe, mich mit Unternehmer/innen zu unterhalten. Ich wollte Kontakte zu Menschen haben, die sich in diesem für mich "neuen Land" bereits auskennen.
Bei Infoveranstaltungen hatte ich bereits gemerkt, wie umfangreich all die Infor-mationen sind, die ich erhalten kann. Meine Frage war auch: finde ich durch die-sen Dschungel der Informationen, Broschüren, Tipps, Hinweisen, Ratschlägen und vielen (vermeintlichen) Fachleuten durch?
Wie sind Sie zum ebn gekommen? Im Oktober 2006 habe ich mein Unternehmen gegründet. Im Vorfeld habe ich einige Informationsveranstaltungen besucht, z. B. die Startmesse in Bremen, di-verse andere Infoveranstaltungen. Dabei habe ich auch ebn kennen gelernt.
Was hat Sie bewogen dann beim ebn anzurufen? Mein Wunsch, mich coachen zu lassen, mir Beratung zu holen, umfangreiche Informationen zu erhalten wurde im Vorfeld der Gründung fast zum "Informations-Kill".
In mir wurde der Wunsch immer deutlicher, dass ich mich mit einer Frau unterhal-ten möchte, die "aus der Praxis" kommt, die mir nichts verkaufen, anschnacken, schmackhaft machen will bzw. notwendig erscheinen lässt.
Diese Frau aus der Praxis erschien mir so wichtig, weil ich gemerkt habe, dass ich teilweise nicht mehr genau unterscheiden konnte zwischen relevanten und nicht-relevanten Informationen. Bei dem Berg an Informationen vielleicht auch kein Wunder.
Mir war und ist es wichtig, die nächsten relevanten Schritte durchzusprechen, eigenen Ideen darstellen zu können, Feedback zu bekommen, Unterstützung zu erhalten und vor allem etwas von dem enormen Leistungsdruck zu verlieren.
Was waren für Sie die ersten wichtigen Informationen im Vorfeld der Bera-tung? Mir war im Vorfeld die Information wichtig, das Thema Konkurrenz zu klären. Meine Befürchtung vor dem ersten Gespräch war, dass die Expertin mich viel-leicht als Konkurrenz sehen könnte und mich dann eventuell nicht ausreichend unterstützen zu wollen.
Mir war auch sehr wichtig, zu wissen, dass das eine ehrenamtliche Tätigkeit der Expertin ist. Vor allem auch in Hinsicht auf meine eigenen Ausgaben.
Mir war auch wichtig, dass es an der Expertin und mir liegt, wie wir den Kontakt gestalten.
Und sehr relevant war auch die Information, dass ich mit einer Expertin aus mei-nem Berufsumfeld zusammenkommen könnte.
Wie haben Sie die Kraft gefunden die Expertin anzurufen? Mein eigener starker Wille und mein eindeutiger Wunsch, Begleitung haben zu wollen.
Meine Erfahrungen mit fachfremden "Berater/innen".
Mir im Klaren zu sein, dass ich am Anfang einer Gründung noch nicht den Über-blick haben kann, wie eben eine Expertin aus der Branche mit vielen Jahren Er-fahrungen.
Wie ist die erste Kontaktaufnahme mit der Expertin gelaufen? Zuerst verlief es schwierig, da "meine Expertin" telefonisch schwer zu erreichen war. Sie war viel unterwegs, hatte viele Termine. Telefonnotizen kamen nicht zum Tragen, eben wegen der starken Auslastung "meiner Expertin". Dann wollte ich auch nicht nerven.
Ich hatte sogar noch einmal beim ebn Rat gesucht, welche Möglichkeiten es gä-be, mit "meiner Expertin" Kontakt aufzunehmen.
Dann bekam ich einen Anruf von ihr und wir haben genau abgesprochen, wel-ches die Möglichkeiten sind, sie zu erreichen.
Der erste Termin wurde gemacht und von da an lief alles sehr gut.
Wie haben Sie das Gespräch empfunden? Das erste Gespräch war für mich noch sehr aufregend, weil ich ja nicht wusste, wie "meine Expertin" so ist, ob ich gut mit ihr sprechen kann, usw.
Wir waren uns relativ schnell sympathisch, haben festgestellt, dass wir ähnliche Herangehensweisen haben und uns bereits über einen anderen Kontakt kennen.
Da ist Stück für Stück bei mir der Stress rausgegangen.
Die Expertin hat es verstanden, mich davon zu überzeugen, dass sie mich unter-stützen möchte, gerne mit mir meine Fragen und Überlegungen bespricht.
Ich habe Wertschätzung bekommen und das hat mir ausgesprochen gut getan.
Was ist Ihr Fazit? Für war und ist der Kontakt (er besteht noch immer) eine sehr bereichende und wichtige Unterstützung.
Zu wissen, wo ich Branchenfragen, Fachüberlegungen lassen kann, Unsicherhei-ten, Zweifel, Freude und Erfolge aussprechen darf, ist von unschätzbarem Wert.
Die Wertschätzung, die Art Mut zugesprochen zu bekommen und Feedback zu erhalten, haben mich über Unsicherheiten und Krisen hinweg geholfen.
Ich habe gelernt, dass das Auf und Ab in der Branche "normal" ist, dass eine Gründung Geduld, Ausdauer und Handeln braucht.
Und es ist gut, neue Ideen, Überlegungen und Fragen mit einer Expertin austau-schen zu können.
"Meine Expertin" hat mir immer Zeit das Gefühl gegeben, dass wir gleichwertig sind, dass sie mich auch als Fachfrau sieht und dass sie mich schätzt. Und dafür bin ich sehr dankbar.
Fazit knackig: ich kann es jeder Frau ausdrücklich empfehlen!
Was waren Ihre Beweggründe nach Unterstützung zu suchen? Ines Rheenen: "Die Verzweifelung, nur Absagen bei den Bewerbungen zu bekommen. Das Gefühl, es liegt nur an mir. Mein völliger Verlust des Selbstbewusstseins. Ich hatte kein Selbstvertrauen mehr, mich überhaupt noch zu bewerben und ich musste jetzt Hilfe suchen."
Wie haben Sie vom ebn erfahren? Ines Rheenen: "Durch einen Artikel im Bremer Anzeiger, den ich mir aufgehoben habe, weil mir zwei Stichworte ins Auge gefallen sind: Frauen und Hilfe!"
Was hat Sie bewogen, dann beim ebn anzurufen? Ines Rheenen: "Die hoffnungslose Situation und keine Möglichkeit mit jemandem darüber zu sprechen. Freunde und Familie haben schon Blumenkohlohren, dann mag man auch nicht mehr mit ihnen darüber reden, aus Angst als Versagerin und hoffnungslose Pessimistin dazustehen.
Sogar Freunde sagen schon "Mit dir wird das eh nichts mehr!" Das macht wütend!"
Was waren für Sie die ersten wichtigen Informationen im Vorfeld der Beratung? Ines Rheenen: "Kostet das was? Weil dann kann ich mir die Beratung nicht leisten. Alles andere war eine Überraschung. Ich war erstaunt, mit einer Frau aus meiner Branche sprechen zu können, und dass es so was ohne Vitamin B gibt. Auch mit einer Frau sprechen zu können, die die Bewerbungssituation aus Sicht der Arbeitgeberin sieht.
Das Erstgespräch mit Frau Bake war angenehm unkompliziert, weil kein Druck gemacht wurde. Das war so schön, weil sonst alle anderen Druck machen. Der kurze Fragebogen war für mich da kein Problem."
Wie haben Sie die Kraft gefunden die Expertin anzurufen? Ines Rheenen: "Ich war erstaunt, wie schnell mir eine Expertin genannt wurde, dass bin ich gar nicht gewöhnt, weil die Kontakte mit den Ämtern dauern immer ewig und man muss immer selbst hinter allem herlaufen.
Ich war anfangs aufgeregt, unsicher, ich hatte richtig Prüfungsangst. Die Expertin hat bestimmt mehr Fachwissen als ich, blamiere ich mich da, stellt sie mir Fachfragen und ich weiß dann die Antworten nicht. Auch Angst vor der Frage "Was können Sie eigentlich" und dann fällt einem nichts mehr ein, weil ich eh das Gefühl habe, nichts mehr zu können. Verbunden mit der Sorge ungenügend zu sein und zu versagen.
Aber mein Wunsch etwas zu verändern war größer als die Aufregung und meine Ängste."
Wie ist die erste Kontaktaufnahme mit der Expertin gelaufen? Ines Rheenen: "Ein bisschen Hartnäckigkeit, um die Expertin zu erreichen, ist notwendig. Einfach weil diese berufstätig sind, davon darf frau sich nicht entmutigen lassen. Bei einer der Expertinnen waren z.B. mehrere Telefonate für die Terminierung erforderlich, da muss man am Ball bleiben. Meine Angst, dass ich nerven könnte, war unbegründet. Die Expertinnen haben sich im Vorfeld zu dem Gespräch bereiterklärt, und ich habe das Gefühl, "meine" Expertinnen wären enttäuscht gewesen, wenn ich mich nicht gemeldet hätte."
Wie haben Sie das Gespräch empfunden? Ines Rheenen: "Als sehr hilfreich! Beide Gespräche waren sehr hilfreich, sowohl die "Branchenfrau" wie auch die Expertin, welche die "Arbeitgeberinnenposition" eingenommen hat, um mein Bewerbungsverhalten zu besprechen und zu aktualisieren. Ich habe nach den ganzen vergeblichen Bewerbungen an allen meinen Unterlagen gezweifelt, und hatte das Gefühl, ich kann Lebenslauf, Foto, einfach alles in die Tonne treten. Nach dem Gespräch hatte ich eine neue Startposition, die mir Auftrieb gab.
Bei der anderen Expertin habe ich viele brancheninterne Informationen erhalten und einen Einblick bekommen, wie es in meinem Arbeitsbereich aussieht. Was hat sich verändert, während meiner "Zwangsauszeit", als ich draußen war! Ich habe neue Perspektiven entwickelt. "
Was ist Ihr Fazit? Ines Rheenen:
1. Ich bin froh, dass ich beim ebn angerufen habe, hätte ich es bloß schon viel früher getan!
2. Ich habe wieder Hoffnung und das gute Gefühl, mit meinen Bewerbungsunterlagen wieder eine gute Chance zu haben.
3. Ich habe wieder mehr Selbstwertgefühl. Der Kontakt mit dem ebn hat eine erstaunliche Eigendynamik ausgelöst. Im Zuge meiner Stellensuche habe ich neue Kontakte geknüpft, zu denen mir die Expertinnen die Impulse gegeben haben!
Erfahrungsbericht ebn-Beratung
"Die kostenlose Vermittlung zu Expertinnen in verschiedenen Berufsbranchen des ebn finde ich unschlagbar gut. Mir wurden nach einem Anruf bei ebn drei verschiedene Expertinnen genannt, mit denen ich bezüglich unterschiedlicher Berufs-Interessen Kontakt aufnehmen konnte. Ein, wie ich finde, sehr hilfreiches Angebot, da gerade Expertinnen, die auf lange Berufserfahrung zurückblicken, Tipps und Erfahrungen weitergeben können, die man sonst nirgendwo erhält.
Ich bin Diplom-Journalistin und seit vielen Jahren passionierte Künstlerin. Nach meinem Studium habe ich mich an das ebn gewendet, da ich mir über die verschiedenen Möglichkeiten einer Selbstständigkeit in den Bereichen Journalistin, PR-Beraterin sowie Künstlerin klar werden wollte. Die Vermittlung der Kontakte verlief schnell und unkompliziert.
Bisher habe ich für den Bereich Kunst die Kunstkritikerin V. zu einem Gespräch getroffen. Frau V. nahm sich viel Zeit für die Unterhaltung, äußerte konstruktive Kritik an meinen Kunstwerken und erarbeitete sogar zusammen mit mir ein praktisches Konzept, wie ich in diesem Bereich weiter Fuß fassen könne. Diese Beratung war umfangreich und sehr hilfreich für mich. Wo ich vorher mit einer schwammigen Vorstellung über den Zugang in diese Branche rätselte, hatte ich nun Expertinnen-Tipps erhalten und eine klare Aussage darüber, was zu tun ist.
Auch die beiden anderen Expertinnen werde ich kontaktieren, um so wertvolle Informationen zu erhalten, die mir bei meiner Gründungsidee hilfreich sein werden.
Ich kann das ebn voll und ganz weiter empfehlen – persönliche Ratschläge von Expertinnen des jeweiligen Berufs einzuholen ist sicher das Beste, was man vor einer Selbstständigkeit tun kann und auch tun sollte."
Ragna Herzog